Archiv für den Monat: November 2014

Tofurky – Festtagsbraten aus Tofu

Tofurky

 

Du brauchst:

1600g fester Tofu

80gr Tapiokastärke

gut ausdrücken in Küchenpapier und dann mit einem Pürierstab/Blender pürieren.

80G Tapiokastärke zugeben.

Würze verquirlen

Sesamöl & etwas Orangesaft.

2 EL Salbei

2 EL Beifuss

½ EL Thymian

1EL Majoran

½ EL Paprika

½ EL Koriander

½ EL Kreuzkümmel

¾ EL Zitronenmelisse

½ EL Muskat

½ EL weißer Pfeffer

5EL Sojasauce

2 EL Ahornsirup

gehackter Knoblauch

etwas Salz

etwas Rotwein

Gewürze zugeben.

Ein grobes Sieb mit einem gezwirntes Käsetuch auslegen. Dieses Sieb auf eine große Schüssel stellen. Die Tofumasse in das Käsetuch geben und mit dem überhängenden Tuch abdecken. Einen passenden Teller oben drauf legen und mit einem schweren Gewicht (2.5kg) belasten. Über Nacht oder mindestens 3 Std. in den Kühlschrank stellen.

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Füllung

40g Sesamöl

3 Scheiben Toastbrot

1 EL  frischen Salbei und Beifuss

3 Tl Thymian

3 Tl Majoran

2 Tl Bohnenkraut

Pfeffer

1 große Zwiebel

Salz

1/4 Sellerie fein gehacktchristmas-tofurky02

1/2 Fenchel fein gehackt

1 Porreestange fein gehackt

2 Apfel fein gehackt

etwas getrocknete Pflaumen

Alles zusammen in einem kleinen Topf unter rühren andünsten.

Den Tofurky aus dem Kühlschrank nehmen und in der Mitte aushöhlen, dabei einen dicken Rand stehen lassen. Füllung hineingeben und mit der Tofumasse wieder bedecken, gut andrücken.

Den Tofurky nun auf eine geöltes Backblech stürzen. Die Seiten sanft andrücken so dass eine mehr ovale Form entsteht.

 

Glasur

1/2 Tasse Sesamöl

1/3 Tasse Sojasauce

2 TL Miso

2TL Orangensaft

1TL Dijon Senf

etwas Ahornsirup

etwas Rotwein

etwas Balsamico

Salbei, Beifuss, Thymian, Majoran

Die Glasur gut verquirlen und den Tofurky zur Hälfte damit bepinseln.

Mit Alufolie bedecken.

200°C vorgeheizter Ofen. 1 std. backen.

Aus dem Ofen nehmen und abermals mit der Glasur bestreichen.

Alufolie weglassen und nochmals bei 200°C für 1 std. backen.

Zum Schluß die restliche Glasur über den Tofurky geben und mit zwei großen Pfannenwender auf eine Platte heben und servieren.

 

 

Cashewnuss-Braten mit Salbei- und Zwiebelfüllung

Braten:

30g vegane Margarine Alsan

2 Stöcke Sellerie, fein gehackt

1 mittlerer Lauch, fein gehackt

1 ½ Schalen heißes Wasser

1 Teelöffel Hefeextrakt oder Gemüsebrühe

550g Cashewnüsse (oder anderer Nüsse Ihrer Wahl – Mandeln funktionieren auch)

2 Eßlöffel Sojamehl

2 Teelöffel frische Kräuter

160g Brotkrumen (Toast)

Meersalz und Pfeffer zum Abschmecken

Salbei- und Zwiebelfüllung:

6 Scheiben Vollkornbrot

85g vegane Margarine

4 Teelöffel getrockneter Salbei oder 8 TL frisch, gehackten Salbei

1 fein gehackte große Zwiebel

Salz zum Abschmecken

Salbei- und Zwiebelfüllung:

Schmelzen Sie die Margarine in einem großen Topf und kochen Sie dann die Zwiebel bis sie weich sind. Brechen Sie das Vollkornbrot mit Ihren Händen (in ziemlich kleine Stücke) und mischen Sie dann zu den Zwiebel, geben sie den Salbei und das Salz dazu.

Braten:

Schmelzen sie die Margarine und braten Sie den Sellerie und den Lauch an für einige Minuten.

Mischen Sie das Hefeextrakt oder Gemüsebrühe in das heiße Wasser und fügen Sie dieses dem Lauch und dem Sellerie hinzu. Fügen Sie nun Sojamehl, -nüsse, -kräuter, -brotkrumen und -salz und -pfeffer hinzu und mischen sie es gut. Etwas abkühlen lassen, während Sie eine Kasten-Backform einfetten einfetten. Legen Sie die Hälfte der Nußbraten-Mischung in die Form und drücken sie es etwas ein – dann füllen sie die Vertiefung mit der Zwiebel Salbei Füllung, wieder gut andrücken. Dann benutzen sie die andere Hälfte der Nussbraten-Mischung als Oberseiten und drücken dies ebenfalls gut an.. Backen Sie es im Ofen für ungefähr 40 Minuten bei 180°C. Kurz stehen lassen und aus der Form vorsichtig stürzen und dick schneiden.

Tipps: Sie können Wein (rot oder weiß) oder Sojamilch anstatt Wasser- und Hefeextrakt nehmen. Die Salbei- und Zwiebelfüllung ist freigestellt – es funktioniert eben so gut ohne und lässt sich ohne besser schneiden! Eine Schicht geschnittene Pilze und Knoblauch ist eine Alternative zur Füllung.

 

Dazu:

Bratensauce

Braune Sauce

Zutaten:

(immer vegane Versionen verwenden!)

* 5 El Öl

* 50 g Champignon(s) (optional)

* 300 ml Gemüsebrühe

* 1 Lorbeerblatt

* 100 ml Marsala

* 2 El Mehl

* 1 Pr Pfeffer

* 1 Pr Salz

* 3 El Sojasauce

* 1 Zwiebel(n) fein gehackt

Zubereitung:

Zwiebel, Lorbeer und nach Belieben Champignonscheiben im heißen Öl goldbraun braten.

Mit Mehl bestäuben und weitere 2 Minuten braten.

Marsala mit der Brühe und Sojasauce mischen und damit die Zwiebeln ablöschen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und unter ständigem Rühren dicklich einkochen lassen.

Salbei – Zwiebel geröstete Kartoffeln

4 Teelöffel getrockneter Salbei oder 8 Teelöffel frisch gehackter Salbei

4 Eßlöffel Rapsöl

1 fein gehackte Zwiebel

4 Eßlöffel Hafermehl

Salz

Kartoffeln, geschält und in angemessene Stücke geschnitten

Die Kartoffeln kochen und herausnehmen bevor sie ganz weich sind. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit der Salbei Mixtur bestreichen. 30 Minuten im Ofen bei 225°C backen, zwischendurch immer wieder mit der Ölmixture begießen.

Tipps: Sie können die Kartoffeln auch noch mit Sesam bestreuen.

 

Ich empfehle dazu Rotkohl, Rosenkohl mit karamelisierten Walnüssen oder Brokkoli übergossen mit warmen weißen Mandelmus. ^-^